Sehenswürdigkeiten
Arbanassi (Museums- Architekturreservat )
Arbanassi (Museums- Architekturreservat )
Arbanassi ist eines der meistbesuchten Touristenobjekte Bulgariens.
In dem Dorf Arbanassi ist alles echt – die einmalige Architektur der Arbanasser Häuser, die altertümlichen Gassen, die früheren Trinkbrunnen, die bewegenden Wandmalereien, die Ikonen und originellen Ikonostasse in seinen ausgeprägten Kirchen und Klöstern.
Arbanassi wurde Ende des 15. Jh. von Christen gegründet, die von den südwestlichen bulgarischen Ländereien kamen. Mitte 16. Jh. erreichte das Dorf seine Blütezeit, als es sich rasch erweiterte und entwickelte, indem es Einwanderer aus der nächsten Umgebung heranzog. Die wohlhabenden Bauern von Arbanassi entwickelten rege Handelstätigkeit in allen Ecken des Osmanischen Reiches und in den Ländern Zentraleuropas. In dem Dorf gab es Goldschmieden, Kupferverarbeitung, Schmieden und Seidenraupenzucht. Die Weiterentwicklung von Arbanassi dauerte bis Ende 18. Jh., als es durch die Überfälle der Kardshaliji geplündert und zerstört wurde und die Bewohner ausgesiedelt waren. Heute vereint Arbanassi elegant die erhaltengebliebene altertümliche Atmosphäre mit moderner touristischer Betreuung.
Sehenswürdigkeiten. Konstanzaliewata Kaschta (17. Jh.) Das Haus beeindruckt mit seiner Monumentalarchitektur. Es ist eine wahrhafte Haus-Festung. In seinem Erdgeschoss, ganz in Stein gebaut, sind: die Wohnung des Wächters, das Zimmer für die Bedienung, die Kellerräume, das Warenlager, der Pferdestall, das Versteck, das Haupt- und Alltagstreppenhaus und eine gesonderte Treppe, die das Versteck mit der Etage verband. Die Eingänge werden mit dicken, mit Nägeln beschlagenen Holztüren zugemacht. Der Haupteingang wird durch eine massive beschlagene Tür mit einer extra für die Verteidigung belassene Öffnung mit Gitter geschützt.
Im zweiten Stockwerk sind die Gästezimmer, der geschlossene Empfangssalon und die Tages-, Schlaf- und Serviceräume. In der verborgensten Ecke der Etage ist das Sonderzimmer für die Wöchnerin. In den geräumigen Zimmern ist Vornehmheit und Verschwendung gelungen mit Gemütlichkeit und Intimität vereinbart, wofür Kamine, dekorative Decken, Backöfen, Schränke und Gipsornamente sprechen. Dort zeugt alles von einer großen Meisterschaft und künstlerischem Feingefühl der bulgarischen Erbauer und von dem guten Geschmack und den finanziellen Möglichkeiten der Bewohner.
Hadshiiliewata Kaschta (17. Jh.) ist ein zweistöckiges, gut geschütztes Haus mit einem herrlichen Paradeeingang und breiter Treppe, die zum zweiten Stock führt, dessen Plankomposition typisch für die reichen Häuser von Arbanassi ist. Am Ende des Korridors ist eine geräumige Küche mit großer offenen Feuerstelle und Backofen – für Gebratenes und Brot. Die ganze Wohnetage wird mit eingemauerten Öfen beheizt. Die Gästezimmer sind reichlich geschmückt. Die Decken sind mit Ornamenten aus weißem Ton versehen, und oberhalb der Wände gibt es Bordürenmit stilisierten Blumen. Die Türrahmen, die Fensterläden und die Schränke sind holzgeschnitzt.
Die Kirche „Roshdestwo Christowo“ ist die älteste in Arbanassi, die stufenweise gebaut wurde. Die ursprüngliche Männerabteilung war eine selbständige Kirche, deren Wandmalereien 1597 beendet wurden. Der Vorraum wurde 1638 bemalt, und die Wandmalereien in der Kapelle „Joan Krastitel“ wurden 1632 geschaffen. Der Ikonostas ist eines der ältesten Holzschnitzereiwerke in den bulgarischen Ländern. Der größte Teil der Darstellungen in der Galerie sind von 1649. Besonders beeindrückend ist das Gemälde „Rad des Lebenswandels“ mit Sternzeichen-Kreis. Die Wandmalereien in der Veranda wurden 1681 beendet. СНИМКИ – Път. България, с.389
Die Kirche „Sveti Archangeli Michail i Gawril“ ist eine der reichen architektonischen Abarten der Kirchen von Arbanassi, die eine besondere Abteilung in der bulgarischen Kirchenarchitektur bilden. НАОС der Kirche wurde im 17. Jh. gebaut und bemalt. Die Bemalung der Kirche wurde 1760 abgeschlossen.
Erhaltene Häuser: Kandilarowata Kaschta, Hadshipanajotowata Kaschta, Lewtschewata Kaschta und andere. Geburtshaus von Ilarion Dragostinov. Die Trinkbrunnen Kokonskata Tscheschma und Pazarskata Tscheschma. Die Kirchen „Sveti Atanass“ (1637) und „Sveti Georgi“ (1661). Die Klöster „Sveta Bogorodiza“ und „Sveti Nikola“.
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Arbanassi (Museums- Architekturreservat )
Bansko (als Objekt für kulturellen Tourismus)